Zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so lang nichts mehr von mir habe lesen lassen. Ich habe wirklich nicht mehr die Zeit dafür gefunden. Ich habe ja - wie alle Menschen - jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung. Immer wieder habe ich mir vorgenommen, einen neuen Blog zu schreiben. Aber eben, man muss es auch tun. Ehrlich, geht es dir nicht auch manchmal so, dass du irgend etwas demnächst erledigen möchtest - und plötzlich ist wieder Weihnachten und du hast es immer noch nicht erledigt. Nein, bis Weihnachten wollte ich nicht warten mit dem nächsten Blog.Als ich am Samstag im Radio wieder einmal von kilometerlangen Blechlawinen am Gotthard hörte, wurde mir bewusst, dass die Ferienzeit angefangen hat. Wenn ich jetzt gerade aus dem Fenster schaue, dann regnet es mal wieder und ich würde meinen, der Monat Juni benahm sich wettermässig eher wie der April. Regenzeit, Sommerzeit, Ferienzeit. Egal wie wir die Zeit auch nennen, die Zeit kann nichts dafür.
Einige von meinen Mitmenschen haben sich bereits am Strand irgendwo am Mittelmeer den Sonnenbrand geholt, oder sich das erste Mal über den schlechten Service im Hotel aufgeregt. Die anderen geniessen ihre Ferien im Wallis, im Tessin oder ganz einfach zuhause. Nimm' doch die Ferien zum Anlass, um mal ein bisschen auszuspannen, loszulassen. Ferien bieten auch die Chance zu einer persönlichen Standortbestimmung, oder gar zu einer persönlichen Änderung. An einem Ort, wo dich niemand kennt und wo niemand Erwartungen an dich hat, kannst du dich so geben, wie du sein möchtest; so sein, wie du schon immer sein wolltest.
Ich wünsche allen schöne Ferien und dass ihr ausgeruht, entspannt und mit viel Elan den beruflichen Alltag wieder meistern könnt. Und wer die Ferien noch vor sich hat, der soll sich erst recht freuen, den die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Herzliche Grüsse
Euer
Heinz Bachmann