Sind es die Medien, die Politiker oder die Stammtischquassler, welche eine Rezession prophezeien? Für mich findet die Rezession oft nur in den Köpfen statt. Bestimmt kommt ein stärkerer Wind auf, aber wie heisst ein Sprichwort: "Wir können die Windrichtung nicht bestimmen, aber wir können die Segel richtig setzen!".
Gestern erhielt ich diese interessante Kurzgeschichte zum Thema Rezession:
Es war einmal ein Würstchenverkäufer. Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio. Er sah schlecht, deshalb las er keine Zeitung. Aber er verkaufte köstliche heisse Würstchen. Das sprach sich herum, und die Nachfrage stieg von Tag zu Tag. Er kaufte einen grösseren Herd und dann noch einen zweiten. Er holte seinen Sohn von der Universität zurück, damit er ihm half.
Aber dann sagte der Sohn:"Vater, bist du denn gar nicht informiert?" Eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen. Du solltest nichts mehr investieren." Der Vater dachte: Mein Sohn hat sutdiert. Er schaut Fernsehen, hört Radio und liest Zeitung. Der muss es wissen. Also verringerte er seine Fleisch- und Brötcheneinkäufe. Dann sparte er an der Qualität des Fleisches. Und zuletzt verkaufte er sogar einen Herd, damit er etwas Liquidität bekam - für die schlechten Zeiten.
Und das Schlimmste: Die Sorge um die Zukunft liess ihn missmutig werden und unfreundlich zu seinen Kunden. Da Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Der Absatz an heissen Würstchen fiel und fiel, unaufhaltsam. "Du hattest recht, mein Sohn", sagte der Vater zu seinem Sohn, "Es steht uns eine schwere Rezession bevor."
(Quelle: Jürgen Fuchs: Das Märchenbuch für Manager; ISBN 978-3-423-34417-3
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Aber dann sagte der Sohn:"Vater, bist du denn gar nicht informiert?" Eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen. Du solltest nichts mehr investieren." Der Vater dachte: Mein Sohn hat sutdiert. Er schaut Fernsehen, hört Radio und liest Zeitung. Der muss es wissen. Also verringerte er seine Fleisch- und Brötcheneinkäufe. Dann sparte er an der Qualität des Fleisches. Und zuletzt verkaufte er sogar einen Herd, damit er etwas Liquidität bekam - für die schlechten Zeiten.
Und das Schlimmste: Die Sorge um die Zukunft liess ihn missmutig werden und unfreundlich zu seinen Kunden. Da Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Der Absatz an heissen Würstchen fiel und fiel, unaufhaltsam. "Du hattest recht, mein Sohn", sagte der Vater zu seinem Sohn, "Es steht uns eine schwere Rezession bevor."
(Quelle: Jürgen Fuchs: Das Märchenbuch für Manager; ISBN 978-3-423-34417-3
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
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