Samstag, 14. Februar 2009
"Loslassen" und "FreiSein"
"Wer das "Loslassen" lernt, erhält als Geschenk das "FreiSein".
von Ernst A. Rotter
In immer mehr Menschen taucht heuzutage die Frage nach dem LebensSinn auf, wächst der Wunsch nach dem "FreiSein" von Zwängen, Abhängigkeiten, Denkmustern, wird das Verlangen nach der persönlichen Änderung geweckt. Ab einem bestimmten Lebenspunkt beginnt die ehrliche "Selbstanalyse" als Selbsteinschätzung und Einsicht - das Nachdenken ohne Lüge, das Vordenken in Wahrheit. Einsicht hängt mit persönlicher Stärke zusammen sowie der inneren Sicherheit und Klarsicht zum eigenen ICH, der Bereitschaft zur Korrektur und Änderung des eigenen bisherigen Verhaltens.
Auch eine Lebenskrise, eine schmerzliche Erfahrung, ein aufrüttelndes persönliches oder berufliches Erlebnis oder Ereignis öffnet diesen Menschen die Augen und den Wunsch nach Änderung - dem "FreiSein" ...!
Hier sind zehn Fragen, die dir - offen und ehrlich beantwortest - zeigen, wie es um dich steht und welche Bereiche du ändern kannst ... wenn du willst.
1. Können dich andere zu etwas bewegen, was du nicht tun willst?
2. Überlässt du wichtige, dein Leben betreffende Entscheidungen anderen Menschen?
3. Bist du der Meinung, dass dir sowieso alles misslingt und du nie etwas richtig machst?
4. Gehst Du der Verantwortung und Herausforderung aus dem Weg, weil du dich davor fürchtest?
5. Wie fühlst du dich, wenn du kritisiert wirst?
6. Ist es wichtig für dich, dass andere mit dir einer Meinung sind?
7. Welche negativen Emotionen stören dich selbst?
8. Welche Gedanken überwiegen dein Denken?
9. Was möchtest du "loslassen"?
10. Wann beginnst du?
Quelle: "Der beste Tag ist heute" Band I - Als Gewinner geboren von Ernst A. Rotter
(Das Buch kann bei mir bestellt werden und ist sofort lieferbar!)
Ich wünsche Dir eine gute Zeit.
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Dienstag, 27. Januar 2009
Keine Angst vor dem Telefon

Ein persönliches Gespräch bringt immer mehr!
Viele Menschen tun sich schwer oder haben eine regelrechte Abneigung gegen den Telefoneinsatz im Bewerbungsprozess. Die Vorbehalte sind vielfältig - einige typische Beispiele:
- Man möchte nicht lästig erscheinen, den man weiss, dass der Gesprächspartner viele Anrufe dieser Art bekommt.
- Man hat Angst davor, einen Korb zu kassieren - eventuell sogar auf unhöfliche Weise.
- Man weiss nicht recht, wie man an den eigentlichen Entscheider kommt.
- Man fühlt sich besser, wenn man sich persönlich vorstellen kann.
- Man fühlt sich zeitlich gedrängelt und wie ein "Staubsaugervertreter".
Für Stellensuchende gibt es folgende Gründe, das Telefon einzusetzen:
- Name und Vorname der Zielperson ermitteln (Für den Bewerbungsbrief).
- Nachfassen nach Versand (spätestens 7 Tage nach Versand).
- Nachfassen nach einem Vorstellungsgespräch.
- Nachfassen nach Absage (sonst erfahre ich die wahren Gründe der Absage nie).
- Terminvereinbarung für ein Vorstellungsgespräch.
- Informationen über die ausgeschriebene Stelle zu erhalten.
Das A und O ist eine gute Vorbereitung, bevor Du zum Telefonhörer greifst.
Hier eine kleine Checkliste dazu:
- Zeitpunkt bestimmen.
- Unterlagen bereit legen (Bewerbungsbrief, Lebenslauf usw.)
- Notizpapier und Schreibzeug bereit halten.
- Störfaktoren beseitigen (Lärm, Musik, Hintergrundgeräusche)
- Ziel des Gespräches überlegen.
- Gesprächsleitfaden entwerfen.
- Fragenkatalog erstellen.
- Positive Einstellung zum Gespräch.
Erst wenn alle Punkte erfüllt sind, solltest Du die Nummer wählen.
Merke Dir:
"Jedes Telefongespräch ist nur so gut, wie das Gefühl, welches Du beim Gesprächspartner hinterlässt!"
Nun wünsche ich Dir viele gute Telefongespräche und hoffe, dass ich Dich ein bisschen motivieren konnte, etwas mehr zu telefonieren. Hab' keine Angst. Nur durch viel Praxis bekommst Du die nötige Sicherheit.
Herzlich grüsst Dich
Heinz Bachmann
Mittwoch, 21. Januar 2009
Das Januarloch
Das ganze Jahr im Januarloch!
Manchmal habe ich das Gefühl, Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger sitzen das ganze Jahr im Januarloch. Mit sehr wenig Geld auskommen, ist geradezu eine Kunst. Einige beherrschen diese Kunst, andere haben schon mitte Monat ein Loch im Portemonnaie. Und das nicht nur im Januar.Doch von wo kommt dieses "bekannte" Loch überhaupt? Hat es vielleicht mehr etwas mit einem psychischen Tief zu tun? Im Januar präsentiert sich das Bankkonto auch für "Normalverdiener" oft erstaunlich abgemagert. Viele Geschäfte sprechen vom Januarloch, weil in diesem Monat der Umsatz nicht stimmt. Hotel, Restaurants jammern über ausbleibende Gäste. Auch in den bekannten Wintersportorten wird befürchtet, dass die Krise das früher so gefürchtete Januarloch zurückgebracht hat.
Wäre kein Geld hat, kann auch nicht konsumieren. Aber auch ohne Geld kann man in ein Loch fallen. Hanspeter Wengle, Chefarzt der Kantonalen Psychiatischen Dienste St. Gallen weiss, dass in der dunklen Jahreszeit die Zahl der Menschen, welche an Depressionen leiden, zunimmt. "Schlimm ist es auch nach Weihnachten, da zu dieser Zeit alles harmonisch ablaufen sollte. Wenn dann das Leben nicht ganz so gut funktioniert, kann man schon mal in ein tiefes Loch fallen", erklärt Hanspeter Wengle. Weiter weiss der Chefarzt, dass es spezielle Depressionen gibt, die in einem Zusammenhang mit den Sonnenlicht stehen. Diese Art von psychischer Krankheit komme hauptsächlich im Winter vor. Fest steht, dass man im Winter wegen der fehlenden Wärme und Sonnenschein in ein Loch fallen kann. Doch das Januarloch kann es nicht sein, da sich dieses Phänomen den ganzen Winter durchzieht.
Ich wünsche Dir viel Wärme, Sonnenschein und einen angenehmen, rutschfreien Winter.
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Samstag, 10. Januar 2009
Gesundheit - Basis für ein erfolgreiches Leben
tönt es aus einer Ecke in der Walder Post. Es ist der 5. Januar, kurz nach 07.00 Uhr. Ein gut 80 Jahre Alter Mann sitzt in einer Ecke und wärmt sich dort täglich auf. "Auch Ihnen alles gute im neuen Jahr und ebenfalls gute Gesundheit!" antworte ich, bevor ich den Postfachraum verlasse. Gute Gesundheit ist fast in jedem Neujahrswunsch enthalten. Doch was bedeutet Gesundheit?Gesundheit ist die Basis für ein erfolgreiches Leben. Gesundheit heisst "Lebensenergie" und ist innere und äussere Tatkraft für Körper, Geist und Seele. Die "ganzheitliche Gesundheit" bringt das Wohlfühlen von sich selbst und die Energie für jede Lebenssituation.
Zur "ganzheitlichen Gesundheit" gehören:
- Richtige Ernährung
- Bewegung
- Bewusstes Atmen
- Muskeltraining
- Optimistisches Denken
Ich könnte mir vorstellen, dass weisst Du bereits schon alles. Aber wie sieht es aus mit der Umsetzung. Genau. Da habe auch ich meine Probleme. Es tut mir aber immer wieder gut, wenn mich ab und zu wieder jemand an den einen oder anderen Gesundheitsfaktor erinnert. Genau das habe ich jetzt für mich selbst durch das Schreiben dieses Blogs gemacht. Und das Resultat?
Ich nehme jetzt einen Apfel in die Hand und mach mich auf einen längeren Spaziergang im Schnee. Dabei achte ich auf meine Atmung, bewege meine Muskeln und bei strahlendem Sonnenschein bin ich sehr optimistisch und positiv eingestellt. Wenn das nicht gesund ist?Und was machst Du? Ich wünsche Dir "gueti Gsundheit!"
Herzlich grüsst DichHeinz Bachmann
Donnerstag, 1. Januar 2009
E guets Neuis!
Unzählige SMS, E-Mails und Neujahrskarten wurden auch dieses Jahr wieder verschickt. Ich erhalte viele SMS, aber ich habe keines beantwortet. Alle SMS beantworten ist mir etwas zu umständlich. Ich rufe lieber zurück. Denn ich habe schon als Kind von meinen Eltern gelernt, dass man den Leuten, die man näher kennt oder denen man heute begegnet "E guets Neuis" wünscht. Ein Onkel hat mir sogar für den alljährlichen Neujahrswunsch jeweils einen "Fünflieber" in die Hand gedrückt. Und damit hatte das Jahr für mich ja schon recht gut begonnen, waren fünf Franken doch ein rechter "Batzen".Doch was ist eigentlich ein "glückliches Jahr" oder ein "gutes" neues Jahr? Ein Jahr als solches ist einfach ein Jahr, wie jedes andere, oder nicht? Es kann nicht unglücklich, aber auch nicht glücklich sein. Das Jahr ist nicht gut, oder schlecht. Es ist einfach.
Wir Menschen sind es, die glücklich oder unglücklich, gesund oder krank, erfolgreich oder erfolglos, gut oder weniger gut sind. Und deshalb wünsche ich Dir von Herzen, das Du glücklich, zufrieden, gesund und mit Freude im Jahr 2009 Deinen beruflichen und privaten Alltag erleben darfst.
In diesem Sinne wünsche ich Dir:
"E guets Neuis"
Herzlichst grüsst Dich
Heinz Bachmann
Samstag, 20. Dezember 2008
Die Macht der Prophezeiung
Aber dann sagte der Sohn:"Vater, bist du denn gar nicht informiert?" Eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen. Du solltest nichts mehr investieren." Der Vater dachte: Mein Sohn hat sutdiert. Er schaut Fernsehen, hört Radio und liest Zeitung. Der muss es wissen. Also verringerte er seine Fleisch- und Brötcheneinkäufe. Dann sparte er an der Qualität des Fleisches. Und zuletzt verkaufte er sogar einen Herd, damit er etwas Liquidität bekam - für die schlechten Zeiten.
Und das Schlimmste: Die Sorge um die Zukunft liess ihn missmutig werden und unfreundlich zu seinen Kunden. Da Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Der Absatz an heissen Würstchen fiel und fiel, unaufhaltsam. "Du hattest recht, mein Sohn", sagte der Vater zu seinem Sohn, "Es steht uns eine schwere Rezession bevor."
(Quelle: Jürgen Fuchs: Das Märchenbuch für Manager; ISBN 978-3-423-34417-3
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Mittwoch, 11. Juli 2007
Sommerzeit - Regenzeit - Ferienzeit!
Zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so lang nichts mehr von mir habe lesen lassen. Ich habe wirklich nicht mehr die Zeit dafür gefunden. Ich habe ja - wie alle Menschen - jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung. Immer wieder habe ich mir vorgenommen, einen neuen Blog zu schreiben. Aber eben, man muss es auch tun. Ehrlich, geht es dir nicht auch manchmal so, dass du irgend etwas demnächst erledigen möchtest - und plötzlich ist wieder Weihnachten und du hast es immer noch nicht erledigt. Nein, bis Weihnachten wollte ich nicht warten mit dem nächsten Blog.Als ich am Samstag im Radio wieder einmal von kilometerlangen Blechlawinen am Gotthard hörte, wurde mir bewusst, dass die Ferienzeit angefangen hat. Wenn ich jetzt gerade aus dem Fenster schaue, dann regnet es mal wieder und ich würde meinen, der Monat Juni benahm sich wettermässig eher wie der April. Regenzeit, Sommerzeit, Ferienzeit. Egal wie wir die Zeit auch nennen, die Zeit kann nichts dafür.
Einige von meinen Mitmenschen haben sich bereits am Strand irgendwo am Mittelmeer den Sonnenbrand geholt, oder sich das erste Mal über den schlechten Service im Hotel aufgeregt. Die anderen geniessen ihre Ferien im Wallis, im Tessin oder ganz einfach zuhause. Nimm' doch die Ferien zum Anlass, um mal ein bisschen auszuspannen, loszulassen. Ferien bieten auch die Chance zu einer persönlichen Standortbestimmung, oder gar zu einer persönlichen Änderung. An einem Ort, wo dich niemand kennt und wo niemand Erwartungen an dich hat, kannst du dich so geben, wie du sein möchtest; so sein, wie du schon immer sein wolltest.
Ich wünsche allen schöne Ferien und dass ihr ausgeruht, entspannt und mit viel Elan den beruflichen Alltag wieder meistern könnt. Und wer die Ferien noch vor sich hat, der soll sich erst recht freuen, den die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Herzliche Grüsse
Euer
Heinz Bachmann
Montag, 12. März 2007
Die Kraft der Sonnenstrahlen
Maxwell Maltz
Guten Morgen, liebe MitmenschenIch kann es einfach nicht lassen. Immer wenn ich zwischen 06.00 und 07.00 Uhr auf der Terrasse meine ersten Fitnessübungen mache, kann ich es kaum erwarten, bis die Sonne aufgeht. Heute war es um 07.08 Uhr wieder einmal so weit. Sofort zurück ins Büro, die Fotokamera packen und den schönen Moment festhalten. Es ist Montag. Für die einen ein schöner Tag, für andere ein mühsamer Tag. Schon wieder steht eine Woche vor der Tür. Gestern schrieb mir ein ehemaliger Kursteilnehmer, dass er heute, am 12. März 2007 nach 3-jähriger Suchzeit endlich wieder arbeiten kann. Er ist Buchhalter und 57 Jahre jung. Er hat fast nicht mehr daran geglaubt. Ob er die Kraft und die Ausdauer wohl auch aus der Natur geschöpft hat. Ich wünsche Dir, lieber Hans, auf diesem Weg einen guten Start ins Berufsleben. Viel Erfolg und Freude an Deiner neuen Arbeit als Buchhalter.
Zurück zum Thema. Schau Dir mal das Bild genau an. Bereits 30 Minuten vor Sonnenaufgang bot sich mir ein farbenprächtiges Panorama. Und jetzt ist sie da. Die Sonne. Ihre Strahlen werden heute auf der ganzen Welt wahrgenommen. Leider nicht von allen. Die einen wollen sie nicht sehen, die anderen können sie nicht sehen. Nimm' Dir doch morgen die Zeit, gehe kurz nach sieben Uhr nach draussen und warte, bis sie ganz langsam am Horizont erscheint. Vielleicht spürst Du, wie toll das ist. Achte mal darauf, was in Dir vorgeht und freue Dich jeden Tag aufs Neue, wenn die Sonne auch für Dich wieder aufgeht.
Ich wünsche Dir eine schöne, sonnige und warmherzige Woche
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Dienstag, 27. Februar 2007
BeWerben ist WERBEN
Buchtipp von Heinz Bachmann
In meiner Bibliothek stehen ungefähr 300 Bücher. Davon sind etwa 90% Fachbücher. Da hat sich in den letzten 40 Jahren schon einiges angesammelt. Und stell' Dir vor, ich habe alle gelesen. Aber die letzten Jahre habe ich nicht mehr soviel gelesen. Ich habe mehr Bücher gehört. Ja, Hörbücher sind für mich eine sehr gute Erfindung. Und so habe ich auf meinem PC und auf meinem IPod ca. 20 Hörbücher gespeichert. Aber nun zum Thema.
Vor nicht langer Zeit bekam ich von einer Kundin ein Buch geschenkt. Es trägt den Titel BEWERBEN IST WERBEN. Sie überreichte es mir nach einem Einzelcoaching für Stellensuchende mit der Bemerkung: "Der Autor ist ein Berufskollege von Dir. Er schreibt humorvoll und sehr direkt. Es enthält viele von Deinen Aussagen und Zitaten!" Und mit diesen Worten hat sie mich natürlich sehr "gwunderig" gemacht. Ich hab' das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Ein Klassebuch!Das Buch ist so locker, humorvoll und motivierend geschrieben, dass ich es einfach nicht mehr weglegen wollte. Es ist vollgepackt mit Know-How. 1000-fach bewährten Tipps & Tricks, Beispielen und DOs & DON'Ts aus dem professionellen BeWerbungsgeschäft. Ich habe ca. 30 Bücher zum Thema Stellensuche in unserer Bibliothek im Jobcenter. Und seit Kurzem steht auch dieses Buch von Christoph Kühnhanss in der Bibliothek. Es ist ein absolutes Muss für alle Stellensuchenden.
Zum Autor:
Lic. phil. Christoph Kühnhanss, geboren 1957 in Luzern, aufgewachsen in Frankfurt am Main und Grächen im Wallis; nach der Matura am Kollegium Spiritus Sanctus in Brig zwei Jahren Spielzeugschreiner; anschliessend Studium der Philosophie, Germanistik und Politologie ander Universität Genf. Ab 1985 Wirtschaftsjournalist bei der Schweizerischen Depeschenagentur in Bern; ab 1988 Personalberater, Niederlassungsleiter Bern und schliesslich Direktor Beratung einer schweizweiten Personalberatungsunternehmung; seit 1990 selbständig mit der NAVIGAS AG - Unternehmensberatung und Verlag für Human Resources. Zwischendurch bereist er die halbe Welt - zuletzt war er in Äthiopien. Daher wahrscheinlich das Titelbild zum Buch.
Zum Schluss noch ein Blick in das Inhaltsverzeichnis:
- Was Sie über Werbung wissen sollten
- Wie läuft das mit dem Arbeitsmarkt?
- So werden Sie zum Werbeprofi und Texter
- Lautstärke: Gute Werbung hat die richtigen Dezibel
- DOs & DON'Ts
- BeWerbungen die so richtig einschlagen
- Grafologie ist Voodoo
- Lücken im Lebenslauf
- Internet für Spätzünder
- E-Mail-BeWerbung via Internet
- Richtig telefonieren
- Wirksame Rezepte gegen Telefonangst
- Die richtigen Stellen finden - das ist Kunst
- Inserate richtig lesen
- Die Umsetzung in treffende Bewerbungsbriefe
- So finden Sie Jobs im Internet
- So geht man um mit merkwürdigen Personalberatern
- Networking
- Vorstellungsgespräch - No Problem
- Was Sie eigentlich erwartet
- Ihre cleveren Fragen an Personalmenschen
- Lohnverhandlungen
- Körpersprache
- Der erste Eindruck
- Coach Yourself
- Dein innerer Werbefilm
- Ziele setzen, die unter die Haut gehen
- Du bist genau der Mensch, der du bist
Das war meine erste und wahrscheinlich auch einzige Buchempfehlung, die ich in meinen Gedankensplitter mache. Aber das musste einfach sein. Und wenn ich jemals ein Buch schreiben würde, dann wäre es etwa in diesem Stil und mit diesem Inhalt gewesen. Und weil mir Christoph Kühnhanss diese Arbeit abgenommen hat, brauche ich auch kein Buch mehr zu diesem Thema zu schreiben. Den besser und perfekter, ehrlicher und humorvoller, offener und kompetenter kann man kein Buch zu diesem für viele Menschen viel zu ernsten Thema schreiben. Herzliche Gratulation und ein grosses Dankeschön, lieber Christoph Kühnhanss.
Ich werde weiterhin Podcasts und - wer weiss - vielleicht schon bald mein erstes Hörbuch produzieren. Ich wünsche Dir, liebe Leserin und lieber Leser, einen wunderschönen Tag.
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Sonntag, 11. Februar 2007
Perfekt smalltalken - kann jeder lernen!
Blaise Pascal
Kennen Sie folgende Situation. Sie kommen auf eine Party und kennen niemanden ausser den beiden Gastgebern, und die sind grad mit irgendetwas beschäftigt und haben keine Zeit, sich um Sie zu kümmern. Um Sie herum tummeln sich lauter fröhliche fremde Menschen, die Sie nicht kennen. Die Leute plaudern, lachen, erzählen sich Geschichten und amüsieren sich offensichtlich sehr gut. Und ich - was mache ich nun? Wie komme ich mit den Leuten ins Gespräch? Ich kann doch nicht einfach sagen: "Grüss Gott, da bin ich und jetzt redet doch bitte auch einmal mit mir!"Ich persönlich liebe Smalltalks und deshalb fühle ich mich auf Partys sofort wohl und finde auch bald den "richtigen" Smalltalk-Partner oder die richtige Smalltalk-Partnerin. Oder kennen Sie die Situation im Restaurant, wenn der Kellner zwei Personen an Ihren Tisch bringt und mit einem Lächeln sagt: "Sie gestatten, dass die zwei Herren an Ihren Tisch sitzen?" Es klang mehr nach einer Anordnung, als nach einer Frage. Nun gut, die zwei Herren setzen sich, begrüssen mich etwas schüchtern und dann passiert verbal im Augenblick nichts mehr. Und schon liegt es wieder an mir, herauszufinden, ob ein Smalltalk angebracht ist, oder ob die Herrschaften eher "unter sich" bleiben wollen, was an einem kleinen, runden Tisch eher schwierig werden wird. Je nach dem kann es aber auch sein, dass ich sehr froh bin, wenn ich mit den beiden "Typen" kein Gespräch anfangen muss.
Genau solche spannenden Situationen bewogen mich, ein neues Tagesseminar zu entwickeln. Es trägt den Titel Perfekt smalltalken und wird in regelmässigen Abständen vom Bildungszentrum Uster im Internet unter www.bzu.ch angeboten. Am vergangenen Samstag hatte ich in Uster Premiere. Das Seminar kam sehr gut an. Die Teilnehmenden hatten sogar konkrete Wünsche und Situationen mitgebracht, die im Seminar besprochen und teilweise auch als Rollenspiel trainiert wurden. Mit einem grossen Themenkatalog und mit vielen Tipps und Tricks zum Thema Smalltalk gingen sie zufrieden und voller Tatendrang nach Hause.
Doch wie definieren wir Smalltalk. Smalltalk ist ein lockerer, zwangloser, im Idealfall unterhaltsamer und sogar humorvoller verbaler Austausch zwischen Menschen. Er soll eine angenehme Atmosphäre schaffen, Spannungen lösen und eine, wenn auch manchmal nur kurze Beziehung schaffen. Der Smalltalk (kleines Gespräch) schlägt Brücken zwischen Menschen.
Kann man "smalltalken" überhaupt lernen? Ja man kann! Die Fähigkeit mit Fremden ins Gespräch zu gelangen, ist eine Frage der Übung und der Gewohnheit. Mit folgenden Voraussetzungen wird es Ihnen noch leichter fallen:
- Begeisterungsfähigkeit
- Einfühlungsvermögen
- kommunikations- und kontaktfreudig
- Gutes Selbstbewusstsein
- Eine Brise Humor besitzen
- gute Manieren haben
- Positive Grundeinstellung
- Lächeln können
- Man muss Menschen mögen
Eigentlich könnte man diese Punkte unter Sozialkompetenzen zusammen fassen. Soziale Talente sind kein Privileg einer kleinen Minderheit mit einer besonders glücklichen Kindheit. Nein, jeder kann mit der richtigen Einstellung und mit ein bisschen Übung mittels Smalltalk seine Kommunikationsfähigkeit täglich trainieren, weiter entwickeln und mit der Zeit beruflich und privat einen grossen, stabilen Bekanntenkreis gewinnen.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim nächsten Smalltalk.
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Sonntag, 28. Januar 2007
Bravo Edi - und herzlichen Glückwunsch!
Zuerst möchte ich Dir zu Deiner neuen Stelle als Praktikant im Alters- und Pflegeheim Käferberg in Zürich ganz herzlich gratulieren. Schon als ich Dich während der Schnupperwoche besuchte (siehe Foto), war mir klar, dass Du Deinem Traumberuf eines Dipl. Pflegefachmanns einen grossen Schritt näher gekommen bist. Natürlich ist der Weg dorthin noch weit. Nach einem Jahr Praktikum wirst Du ja - wenn alles gut geht - Deine Ausbildung in Angriff nehmen und hoffentlich mit dem Diplom abschliessen. Ich wünsche Dir auf Deinem Weg schon heute viel Freude, Kraft und vor allem Ausdauer und drücke Dir ganz fest beide Daumen.
Hand aufs Herz Edi, weisst Du eigentlich, warum gerade Du die Praktikantenstelle bekommen hast? Ich will es Dir verraten. Ich kenne Dich seit dem 16. November 2007. Seit diesem Tag warst Du bei mir im Integrationsprogramm JOBCENTER in Laupen.
Ich kenne Dich schon recht gut und werde Dir nun in einigen Punkten darlegen, warum gerade Du bereits vier Wochen vor Ende des Programms vom Stellensuchenden zum Stellenfindenden geworden bist.
- Du hast keinen einzigen Tag gefehlt, ausser Du warst am Probearbeiten.
- Du warst immer 10 Minuten vor Kursbeginn anwesend.
- Du hast sogar in einer Grossküche geschnuppert.
- Du hast sehr aufmerksam mitgemacht und Fragen gestellt.
- Du hast jeden Tag im Internet nach Stellen gesucht.
- Du warst immer fröhlich und ein guter Teamplayer.
- Du hast auf Deinen Coach gehört und seine Tipps sofort in die Praxis umgesetzt.
- Du warst fleissig und immer sehr aktiv.
- Du hast ein Ziel vor Augen gehabt und gewusst, was Du willst.
- Du hast gelernt, Bewerbungsbriefe nach "unserem" AIDA-Modell zu schreiben.
- Du hast die Bewerbungsdatenbank regelmässig nachgeführt.
- Du hast Dich im Kurs freiwillig gemeldet, mit mir das erste Vorstellungsgespräch zu üben (Rollenspiel).
- Du wurdest für ein Interview nach Zürich eingeladen .
- Du hast Dich im Vorstellungsgespräch von der besten Seite gezeigt.
- Du hast Dich schon im Bewerbungsbrief bereit erklärt, eine Woche kostenlos Probe zu arbeiten.
- Du hast in dieser Woche Einsatz gezeigt, warst pünktlich, gut vorbereitet und hilfsbereit.
- Du warst zu den Bewohnerinnen und Bewohner, zum Chef und zu den Arbeitskollegen und Kolleginnen stets freundlich.
- Du hast anscheinend einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen.
Ja, lieber Edi, das sind Deine persönlichen Erfolgsfaktoren, die Dich zum Winner machten. Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute und viel Freude in Deinem beruflichen und privaten Alltag. Du bist auf dem absolut richtigen Weg. Geniesse ihn und denke daran:
"Ohne Fleiss, kein Preis!"
Herzliche Grüsse
Dein Coach
Heinz Bachmann
Samstag, 20. Januar 2007
Schlagzeilen, die mich nicht berühren!
Heinz Bachmann
Meine beiden Kids sitzen schon seit 06.30 Uhr mit ihren Snowboards im Zug nach Arosa. Ich fuhr sie auf den Bahnhof und kaufte mir anschliessend noch den Tages-Anzeiger. Im Postfach liegt wie jeden Tag der "Zürcher Oberländer", welchen wir seit Jahren abonniert haben.
Aus Zeitgründen lese ich nur wenig Zeitschriften, denn ich bin der Meinung, dass mich das Lesen von Zeitungen im Leben nicht wirklich weiterbringt. Zufällig höre ich manchmal im Auto Nachrichten. Oft aber höre ich genau das was ich in fast allen Zeitungen auch hätte lesen können. Aber auch Radio-Nachrichten sind doch oft nur eine Auslese quotensüchtiger Redaktoren. Achte mal auf die Schlagzeilen im Radio und wie sie auf Dich wirken!
Nun sitze ich also mit einer Tasse Kaffee im Büro und schreibe diese Zeilen. Immer einen Blick auf die Schlagzeilen. Hier einige Schlagzeilen von heute mit meinen Kurzkommentaren:
Erneutes Schweigen im Swissair-Prozess
Die halten sich halt alle an das Sprichwort: "Reden ist Silber, schweigen ist Gold!"
Calmy-Rey irritiert mit Idee fürs Rütli
Schön, dass die 1.-August-Feier schon jetzt wieder zur Reden bzw. zu schreiben gibt!
(Übrigens mag ich Micheline Calmy-Rey recht gut)
Dünger auf der Lauberhornpiste hat keine rechtliche Folgen
So ein Scheissdreck!
Arbeitslosigkeit macht viele Menschen krank
Die Arbeitslosigkeit an sich macht nicht krank, aber die Art und Weise wie Betroffene damit umgehen. Mit der Redaktorin dieses Artikels werde ich noch ein Wörtchen reden!
Weniger Elche, mehr Unfälle
Superlogik der schwedischen Wild- und Verkehrsexperten.
1000 Wünsche, aber kein Konzept
Genau darum bin ich nie Politiker geworden.
Hinwiler befürchten ein Verkehrschaos
Wenn alle Hinwiler zuhause bleiben ist das Problem gelöst.
Zwei Taschendiebinnen in flagranti ertappt
Warum verhaftet man keine Zeitdiebe?
Einer Figur auf den Grund gehen
Eine für mich persönliche motivierende Schlagzeile, die ich ändere in:
(M)einer Figur auf den Grund gehen.
Liest Du auch immer zuerst die Schlagzeile und entscheidest Dich dann sofort, ob Du den ganzen Artikel liest? Ich habe übrigens nur den Artikel über die Arbeitslosigkeit vollständig gelesen. Für den Zürcher Oberländer und den Tages-Anzeiger benötige ich etwas 10 Minuten, um die Schlagzeilen zu überfliegen und etwa 20 Minuten Zeit investiere ich in das Lesen der Artikel, die mich interessieren.
Zum Schluss noch meine persönlichen Schlagzeilen, die Du morgen garantiert in keiner Zeitung lesen wirst.
Seit 20 Tagen Nichtraucher
Von Ersatzbefriedigungen nach 30 jährigem Pfeifengenuss.
Auf Erfolgskurs!
Unternehmer macht Stellensuchende zu Stellenfindenden.
Vom Sozialamt zurück in die Selbständigkeit
Nichts ist unmöglich, wie zwei meiner Kursteilnehmer bewiesen haben.
Versuch doch auch einmal Schlagzeilen über Dich zu schreiben. Ich wünsche Dir viel Spass.
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Mittwoch, 10. Januar 2007
Wo sind die Blogs von 2006?
Meine ersten 26 Einträge in mein WeB-LOGBook, welche ich im Jahre 2006 geschrieben habe, findest Du unter
www.bachmann-live.blogspot.com
Ich freue mich, wenn Du ab und zu meine Gedankensplitter liest. Ich werde nämlich auch 2007 in unregelmässigen Abständen einige Gedanken "splittern" lassen.
Besten Dank und
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann
Hören macht wissend
Ernest Hemingway
Ernst Rotter schreibt in seinem Buch "Entdecke den Adler in Dir" :
Gott hat sich schon etwas dabei gedacht, uns Menschen einen Mund aber zwei Ohren zu geben. Somit erhielt der Mensch die Fähigkeit, mehr zu hören als zu reden. Es ist jedoch ein Unterschied, ob ein Mensch in einem Gespräch nichts hört, hört, zuhört oder hinhört. Jeder Begriff hat eine andere Bedeutung und eine andere Interpretation. Wer nichts hört, dem entgehen Informationen, die sich zwischen und in den Worten, der Wortwahl, dem Tonfall, der Wortlautstärke und der beim Sprechen zum Ausdruck gebrachten Körperspache befinden.Wer hört, nimmt etwas war, ohne es gedanklich aufzunehmen. Wer zuhört, macht seine Ohren zu. Er ist geistesabwesend, nimmt nichts bewusst war. Dies kommt dem "nichts hören" gleich. Seine Aufmerksamkeit ist wo anders als beim Hören. Wer jedoch gut, sensibel, konzentriert "hinhört", richtet seine geistige und körperliche Aufmerksamkeit auf den Redner. Der gute und erfolgreiche Hörer ist diszipliniert, höflich und zeigt Interesse an seinem Gesprächspartner (er schaut in an). Er lässt seinen Gesprächspartner ausreden bevor er Fragen stellt oder Antworten gibt (er macht eine Pause von 3-5 Sekunden, dadurch steiert er die Aufmerksamkeit und hat mehr Zeit für die Formulierungen seiner Fragen bzw. Antworten). Soviel zu den Aussagen von Ernst Rotter.
Ist Dir auch schon aufgefallen, wie viele Menschen nicht mehr wirklich konzentriert zuhören können? An Sitzungen, Versammlungen, an Kursen, Pausengesprächen stelle ich immer wieder fest, wie viele Menschen am liebsten von sich erzählen, anstatt aufmerksam den Worten seines Gesprächspartners zu lauschen. Schade! Dadurch verpasst man oft die Chance, von und über andere Menschen etwas zu erfahren.
Als Kursleiter, Coach, Diskussionsleiter und Moderator wird von mir in beruflicher Hinsicht erwartet, dass ich viel zu sagen habe. Zugegeben, ich spreche auch gerne über verschiedene Themen. Ich werde in Zukunft jedoch noch besser hinhören, mich noch mehr konzentrieren um wirklich aktiv und mit grösster Anteilnahme meinen Gesprächspartnern die grösste Wertschätzung entgegen zu bringen.
Den Hören macht wissend und ist - ebenso wie Schweigen und Reden - ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Kommunikation und zwischenmenschlicher Beziehung.
Ich wünsche Dir viele spannende Gespräche bei denen Du ein guter Hinhörer bzw. eine gute Hinhörin bist.
Herzliche Grüsse
Heinz Bachmann